Dienstag, 6. Juli 2021

Tag 7: 06.07.2021

Start: Pobierowo
19km per Fahrrad bis
Ziel: Pogorzelica (Fischerkaten) 

Es ging weiter die Küste entlang. Wir sind etwas überrascht, wie sehr sich diese Küstenorte ähneln. Alles sehr touristisch mit immer den gleichen Ständen: Lody (besonders hoch aufgeschichtetes Softeis), Gofry (Waffeln in allen möglichen Varianten) und bunte Haarsträhnen, die man sich reinflechten lassen kann. Da konnten wir Elsa dann auch nicht ewig widerstehen, und sie hat auch eine bekommen.
Wir waren heute wieder schön Baden und ein bisschen durch den Wald spazieren.

Tag 6: 05.07.2021

Pobierowo

Wieder einen Pausentag eingelegt, weil der Zeltplatz so nett ist. Waren im Klettergarten und natürlich auch wieder am Strand. Am Nachmittag, als wir mal wieder am Zelt waren, kam ein Regenguss, der uns um unser Zelt bangen ließ. Es hat wie aus Eimern geschüttet, das Dach hat gut gehalten, aber um den Boden haben wir uns Sorgen gemacht, weil das Wasser gar nicht so schnell versickern konnte und schon unter dem Zelt stand. Da ist Paul in Badehose raus und hat eine Abflussrinne gegraben. Zum Glück ist tatsächlich alles trocken geblieben.

Im Klettergarten

Gemütliche Stimmung im Zelt, während über uns der Regen prasselt

Tag 5: 04.07.2021

Start: Międzywodzie
21km per Fahrrad bis
Ziel: Pobierowo (Poberow) 



Die tüchtige Radlerin

Da ist jemand ausgebrochen

Abends noch Spaß am Strand

Montag, 5. Juli 2021

Tag 4: 03.07.2021

Start: Międzyzdroje
30km per Fahrrad bis
Ziel: Międzywodzie (Seebad Heidebrink)

Unser erster voller Radeltag lief gut. Es war angenehm bewölkt und trocken. Die Wege sind hier nicht sehr gut, aber darauf hatten wir uns eingestellt. Es geht viel über Wurzeln oder Platten oder alte, schlechte Pflasterung. Dafür ist aber auch nicht viel los und wir sind größtenteils fernab von Autos. Elsa hat gut durchgehalten, an ihr langsames Tempo müssen wir uns noch etwas gewöhnen. Tatsächlich ist es genauso anstrengend 30km langsam zu fahren wie 50km zügig. Für die nächsten Tage haben wir uns weniger Strecke vorgenommen.
Unterwegs waren wir in einem Wildgehege, wo es u.a. Wisente zu sehen gab. Abends ging es noch vom Zeltplatz aus an den Strand. 

Wisentgehege

Unsere gutes altes Zelt, das uns schon durch die letzte Tour begleitet hat. Zu fünft ist es jetzt etwas eng (Elsa liegt quer, wir anderen vier nebeneinander), aber größere Zelte sind nicht mehr gut mit dem Fahrrad transportabel.

Für ein Baby ist es aber ganz viel Platz =) 

Samstag, 3. Juli 2021

Tag 3: 02.07.2021

Międzyzdroje

Wir bleiben eine Nacht länger hier und haben uns heute den Ort angeschaut. Um die Seebrücke herum ist es furchtbar voll und touristisch. Die Kinder waren total geflasht von der Vielzahl an Ständen und Angeboten. Haben dann aber noch ein ruhigeres Stück Strand gefunden, wo wir ein bisschen geblieben sind.
Heute blieb es glücklicherweise trocken.

Kleines Nickerchen am Strand

Tag 2: 01.07.2021

Start: Karlsburg
per Zug bis
Świnoujście (Swinemünde in Polen) 
per Fahrrad noch bis
Ziel: Międzyzdroje (Misdroy)

Heute haben wir die polnische Grenze überfahren und sind nun also auf unserer Route. Wir wollen den Ostseeküstenradweg, dem europäischen Fernradweg E10, folgen. Mal schauen, wie weit wir kommen.
Noch ein letztes Stück nach Norden haben wir mit dem Zug zurück gelegt, jetzt wird aber vorerst nur noch geradelt. Leider hat es heute wieder viel geregnet, aber abends hat es dann zum Glück aufgeklart, sodass wir nochmal einen schönen Spaziergang an den Strand machen konnten. Haben einen netten Zeltplatz gefunden.

Fährüberfahrt in Świnoujście

Freitag, 2. Juli 2021

Tag 1: 30.06.2021

Start: Halle (Saale)
per Zug bis
Ziel: Karlsburg (bei Züssow in Mecklenburg-Vorpommern) 

Leider konnten wir doch nicht wie geplant am Montag starten, weil klein August am Wochenende krank geworden ist. Jetzt geht's ihm aber wieder gut und so haben wir uns heute auf den Weg gemacht. Früh noch schnell einen Corona-Test in der Apotheke gemacht (brauchen wir für die Polen-Einreise), beim Warten auf die Ergebnisse sind wir schon komplett durchgeweicht. Es hat nämlich ganz ordentlich geschüttet, was sich den ganzen Tag über auch nicht wirklich geändert hat. Nach fünf Umstiegen haben wir es bis Karlsburg geschafft und sind dort bei netten Dachgebern in einem riesigen Tipi untergekommen. Das war zwar nicht so komplett regendicht, dafür hatten wir aber viel Platz.
Alles in allem war das ein recht anstrengender Tag, Zugfahren und Regen wollen wir auf der Tour künftig möglichst wenig haben!
Zum Glück waren heute kaum Radler unterwegs, wir brauchen nämlich viiiel Platz im Zug

Unsere heutige Unterkunft von außen
und von innen