Heute sind wir nicht geradelt, sondern am Strand rumspaziert, bissel Wäsche gewaschen, auf dem Zeltplatz rumgechilltund natürlich - wie jeden Tag - eingekaufen gewesen. Hat immermal bissel geregnet, aber zwischendurch hat sich auch immer wieder die Sonne blicken lassen.
Freitag, 9. Juli 2021
Donnerstag, 8. Juli 2021
Tag 9: 08.07.2021
Start: Dźwirzyno
25km per Fahrrad bis
Ziel: Sianozęty (Ziegenberg)
Heute ging es ordentlich asphaltiert eine Landstraße entlang, da wollten wir mal ein bisschen durchziehen, weshalb ich Elsa mal ins Followme gespannt habe. Das ist eine Vorrichtung, womit ich ihr Rad an meins hinten einhängen kann. So ging es schneller voran. Durch Kołobrzeg durch, war es ohnehin besser so, weil es viel durch Straßen ging. Dort sind wir aber mal im Hafengelände angehalten, haben uns den Leuchtturm angeschaut und sind Riesenrad gefahren.
Sind dann bei einem recht teuren Edelzeltplatz gelandet. Standen ein Weilchen vor der Rezeption und haben überlegt, ob wir weiter fahren, da kam die Chefin vorbei und hat uns spontan einen wesentlich günstigeren Preis angeboten. Da haben wir natürlich nicht nein gesagt.
Hier auf dem Zeltplatz haben die Kinder auch endlich mal andere Kinder zum Spielen gefunden. Trotz Sprachbarriere kommen sie richtig gut miteinander zurecht.
Hier werden wir wohl noch eine Nacht bleiben.
Endlich mal ein schöner Rasen zum Krabbeln. Die letzten Zeltplätze waren alle auf Sandboden oder anderem Rohboden, da stopft sich August immer allerlei Dreck in den Mund. (Und auf der Decke bleibt er auch nicht.)
Mittwoch, 7. Juli 2021
Tag 8: 07.07.2021
Start: Pogorzelica
25km per Fahrrad bis
Ziel: Dźwirzyno (Kolberger Deep)
Heute war wieder ein etwas verregneter Tag. Es hat aber zum Glück nur genieselt. Doof ist so aber trotzdem, dass man nicht Pause machen kann, wo die Kinder es gerade brauchen, sondern nur dort, wo ein Dach ist. Sonst können wir ja August nicht aus dem Anhänger holen. Abends am Zeltplatz war es aber wieder trocken.
Heute war die Landschaft mal etwas anders: Sind durch schöne, menschenleere Kiefernwälder geradelt und waren auch das erste Mal an einem völlig verlassenen und naturnahen Strand.
Dienstag, 6. Juli 2021
Tag 7: 06.07.2021
Start: Pobierowo
19km per Fahrrad bis
Ziel: Pogorzelica (Fischerkaten)
Es ging weiter die Küste entlang. Wir sind etwas überrascht, wie sehr sich diese Küstenorte ähneln. Alles sehr touristisch mit immer den gleichen Ständen: Lody (besonders hoch aufgeschichtetes Softeis), Gofry (Waffeln in allen möglichen Varianten) und bunte Haarsträhnen, die man sich reinflechten lassen kann. Da konnten wir Elsa dann auch nicht ewig widerstehen, und sie hat auch eine bekommen.
Wir waren heute wieder schön Baden und ein bisschen durch den Wald spazieren.
Tag 6: 05.07.2021
Pobierowo
Wieder einen Pausentag eingelegt, weil der Zeltplatz so nett ist. Waren im Klettergarten und natürlich auch wieder am Strand. Am Nachmittag, als wir mal wieder am Zelt waren, kam ein Regenguss, der uns um unser Zelt bangen ließ. Es hat wie aus Eimern geschüttet, das Dach hat gut gehalten, aber um den Boden haben wir uns Sorgen gemacht, weil das Wasser gar nicht so schnell versickern konnte und schon unter dem Zelt stand. Da ist Paul in Badehose raus und hat eine Abflussrinne gegraben. Zum Glück ist tatsächlich alles trocken geblieben.
Montag, 5. Juli 2021
Tag 4: 03.07.2021
Start: Międzyzdroje
30km per Fahrrad bis
Ziel: Międzywodzie (Seebad Heidebrink)
Unser erster voller Radeltag lief gut. Es war angenehm bewölkt und trocken. Die Wege sind hier nicht sehr gut, aber darauf hatten wir uns eingestellt. Es geht viel über Wurzeln oder Platten oder alte, schlechte Pflasterung. Dafür ist aber auch nicht viel los und wir sind größtenteils fernab von Autos. Elsa hat gut durchgehalten, an ihr langsames Tempo müssen wir uns noch etwas gewöhnen. Tatsächlich ist es genauso anstrengend 30km langsam zu fahren wie 50km zügig. Für die nächsten Tage haben wir uns weniger Strecke vorgenommen.
Unterwegs waren wir in einem Wildgehege, wo es u.a. Wisente zu sehen gab. Abends ging es noch vom Zeltplatz aus an den Strand.
Unsere gutes altes Zelt, das uns schon durch die letzte Tour begleitet hat. Zu fünft ist es jetzt etwas eng (Elsa liegt quer, wir anderen vier nebeneinander), aber größere Zelte sind nicht mehr gut mit dem Fahrrad transportabel.
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