Sonntag, 29. Juli 2018

Tag 91: 27.07.2018

Start: bei Frederikshavn
Ziel: Göteborg
Strecke: Fähre

Wir haben nun Schweden erreicht. Die Überfahrt war aufregend. Die Größe von so einer Fähre und der Konsumwahn, der dort stattfindet, sind sehr eindrucksvoll. Die Leute kommen mit Sackkarren, um sich mit literweise Alkohol und kiloweise Süßigkeiten auszustatten, nur weil es dort ein paar Kronen billiger ist. Außerdem sind an jeder Ecke Spielautomaten, die alle besetzt sind. Aber die Kinder hatten jede Menge zu gucken, es gab sogar Kinderanimationen von einem verkleideten Delfin und ein Tobeparadies.

Abends haben wir noch die Mondfinsternis bewundert.



Tag 90: 26.07.2018

Start: Bunken
Ziel: Knivholt Mark bei Frederikshavn
Strecke: 43km

Heute haben wir auf einem interessanten, öffentlichen Anwesen gezeltet. Dort gab es Toiletten, Aufenthaltsraum, Strom und Wasser. Alles kostenlos. Es spazierten auch ein paar Pfauen über das Gut.

Abendessen vor der Vogelvoliere

Tag 89: 25.07.2018

Start: Skagen Klitplantage
Ziel: Bunken
Strecke: 10km

Heute haben wir uns mal wieder auf einem Zeltplatz revitalisiert.

Tag 88: 24.07.2018

Start: bei Hulsig
Ziel: Skagen Klitplantage
Strecke: 32km

Heute waren wir an der nördlichsten Spitze Dänemarks, wo die Nord- und die Ostsee aufeinander treffen. Das klingt romantischer, als es ist. Es sind in Wahrheit massenhaft Menschen, die zu diesem Punkt strömen oder sogar per Anhänger am Traktor hingefahren werden. Überhaupt wurde es im Norden Dänemarks immer touristischer, dafür sind aber auch die Fahrradwege besser.
Wir waren heute zur Abwechslung mal am Strand der Ostsee. Das Wasser ist viel ruhiger als die Nordsee.
Abend haben wir wieder einen netten Shelter gefunden. Dort kamen dann noch zwei interessante Reisegesellschaften dazu: Ein Schweizer Pärchen, das mit Klappfahrrädern und Hängematte innerhalb von zwei Jahren bis nach Japan radeln will und eine deutsche, christliche Jugendgruppe (30 Leute!), die drei Wochen rumradeln und mit zwei Gruppenleitern alles selbst organisieren: Essen, Schlafplätze, Wasser usw., ohne auf Zeltplätze zu gehen. Das finde ich für eine so große Gruppe und für das Alter (14-18) schon beachtlich.

Tag 87: 23.07.2018

Start: Tolstrup Klitplantage
Ziel: bei Hulsig
Strecke: 35km

Wir sind heute ein Stück auf der großen Wanderdüne Rabjerg Mile gelaufen. Sehr eindrucksvoll und windig, sodass einem die Sandkörner nur so am die Haut stachen und die Kinder Probleme hatten, ihre Mützen aufzubehalten.

Donnerstag, 26. Juli 2018

Tag 86: 22.07.2018

Start: Tornby Klitplantage
Ziel: Tolstrup Klitplantage
Strecke: 19km

Wir haben heute in Hirtshals die Familie Steyrl kennen gelernt. Sie führen in Österreich einen kleinen Biohof und haben uns eigenes Leinöl und eigene Haferflocken geschenkt. Sie sind gerade mit ihrem zwei Kindern und einem Wohnbus unterwegs. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und da wir sowieso alle noch ins Oceanarium gehen wollten, haben wir es gemeinsam angeschaut. Das war eindrucksvoll und interessant. Wir haben viel über die Fauna der Nordsee gelernt, bei der Robbenfütterung zugeschaut und Seesterne gestreichelt. Das absolute Highlight war aber der etwa 2m lange/hohe Mondfisch. Ein solch skurriles Geschöpf, das jeder Mal googlen sollte. (Unseren Kameraakku hatten wir an der Kasse zum Laden abgegeben, weshalb wir leider keine Fotos machen konnten.) Der Mondfisch ist der Inbegriff von Gelassenheit und Harmlosigkeit. Er ist mit seinen ungewöhnlichen Flossen so träge, dass er, wenn er gerade mal (warum auch immer) seitlich oder kopfunter schwimmt, er eine ganze Weile braucht, bis er wieder in der normalen Position ist. Er würde auch noch von einem Taucher gefüttert, der ihm das Futter direkt in den Mund geschoben hat. Man kann sich kaum vorstellen, dass er von selbst zu Futter finden würde, so langsam und scheinbar ungesteuert, wie er schwimmt. Mit den Steyrls war es sehr nett. Sie haben uns auf ihren Hof eingeladen.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Tag 85: 21.07.2018

Start: Blokhus
Ziel: Tornby Klitplantage
Strecke: 51km

Heute ging der Fahrradweg einige km am Strand entlang. Hier fahren sogar die Autos an den Strand, wodurch er ziemlich platt gefahren ist. Wir haben eine tote Babyrobbe gefunden...